Öffnung sämtlicher Geschäfte aus dem Bereich FKM ab 1. Mai

AKTUELLE INFO unter folgendem Link:
https://www.wko.at/branchen/gewerbe-handwerk/fusspfleger-kosmetiker-masseure/coronavirus-infos-fusspfleger-kosmetiker-masseure.html

Stand: 30.4., 22:00 Uhr

COVID-19-Lockerungsverordnung

Die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend Lockerungen der Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 ergriffen wurden (COVID-19-Lockerungsverordnung – COVID-19-LV wurde nun erlassen und tritt mit 1.5.2020 in Kraft.

Durch diese Verordnung tritt

  1. die Verordnung betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19, BGBl. II Nr. 96/2020, und
  2. die Verordnung gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes, BGBl. II Nr. 98/2020, 

außer Kraft.

Die neue Verordnung ermöglicht die Öffnung aller FKM - Mitgliedsbetriebe:

  • Ab 1. Mai wird Betreten des Kundenbereichs von den Betriebsstätten der Fußpfleger, Kosmetiker, Masseure (inkl. aller in sich geschlossener Systeme), Piercer, Tätowierer, Permanent Makeup und Visagisten wieder erlaubt sein.
  • Die Bestimmungen sind auch dann anzuwenden, wenn Unternehmer und deren Mitarbeiter beim Kunden tätig werden.
  • Heilmasseure können wie bisher tätig sein.

Konkret finden folgende Bestimmungen Anwendung:

 

Allgemeingültige Verhaltensregeln

Beim Betreten des Kundenbereiches von Betriebsstätten gilt:

  • Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, müssen einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Kunden haben eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Der Betreiber hat sicherzustellen, dass er und seine Mitarbeiter bei Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet
  • gleichzeitiger Aufenthalt von maximal so vielen Kunden in den Kundenbereichen von Betriebsstätten, dass pro Kunde 10 m2 zur Verfügung stehen

Sonderregelungen wegen Eigenart der Dienstleistung

Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung

  • der Mindestabstand von einem Meter zwischen Kunden und Dienstleister und/oder
  • vom Kunden das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden,

ist diese nur zulässig, wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimiert werden kann.

Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht durch entsprechende Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Kann auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Ausnahmen

  • Das Tragen von den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtungen gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr und für Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen der Vorrichtung nicht zugemutet werden kann.
  • Sofern zwischen den Personen geeignete Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung vorhanden sind, muss ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden.
  • Im Fall der Kontrolle durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind die Gründe der Inanspruchnahme der Ausnahme glaubhaft zu machen.

Veranstaltungen

Die meisten Veranstaltungen mit bis zu 10 Personen (nur bei Begräbnissen maximal 30 Personen) sind wieder zulässig, wobei bei Veranstaltungen außerhalb privater Wohnung jedenfalls ein 1-Meter-Abstand eingehalten werden muss. Bei zulässigen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist zusätzlich auch eine den Mund-Nasen-Bereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung (z.B. Masken) zu tragen sowie pro Person eine Fläche von 10 m2 zur Verfügung stellen.

Zur Klärung weiterer Abgrenzungs- und Auslegungsfragen sind wir ständig mit den zuständigen Behörden in Kontakt und veröffentlichen entsprechende Informationen zeitnahe in FAQs unter www.wko.at/corona.